Anmerkungen

 

[1]  S. Art. „Weltanschauung“ bei Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Weltanschauung#cite_ref-9, abgerufen am 09.03.2019.

[2]

Es ist die Weltanschauung eines jeden, worin die Totalität aller Eindrücke zu einem vollständigen Ganzen des Bewusstseins bis auf den höchsten Punkt gesteigert, mit eingeschlossen die Totalität der menschlichen Zustände, ohne welche doch die Weltanschauung nicht sein würde, gedacht wird. […] Die Weltanschauung ist das Resultat der spekulativen Naturwissenschaft und der wissenschaftlichen Betrachtung der Geschichte, sie setzt die höchste Selbsttätigkeit des menschlichen Geistes voraus. Aber es ist doch in dem Entwicklungsgang vom ersten Anfangspunkt, auf dem die Sinne uns ein einzelnes darbeiten, bis zu diesem Punkt, wo die Weltanschauung sich herausgebildet hat, ein zusammenhängendes Ganze(s).

 

– S. Art. „Weltanschauung“, in: Wörterbuch der philosophischen Begriffe, hrsg. von Arnim Regenbogen und Uwe Meyer, Hamburg 2013, 724.

[3]  Dafür spricht gerade auch die Kritik, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Folge eines ausgeweiteten, dem Inhalt nach verflachten und fragwürdig gewordenen Begriffsgebrauches geäußert wurde; so z.B. bei Jacob Burckhardt: "Vor Zeiten war ein jeder ein Esel auf seine Faust und ließ die Welt in Frieden; jetzt dagegen hält man sich für 'gebildet', flickt eine 'Weltanschauung' zusammen und predigt auf die Nebenmenschen los" (Jacob Burckhardt an Gottfried Kinkel (26. April 1844) in: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, 19 (1921), 276, zitiert nach Grimm: Dt. Wörterbuch, Bd. 28, Sp. 1530); – oder bei Fritz Mauthner: "Von allen diesen Worten ist gegenwärtig keines so im Schwange wie: Weltanschauung. Der müsste schon ein ganz armseliger Tropf sein, wer heutzutage nicht seine eigene Weltanschauung hätte" (Fritz Mauthner: Wörterbuch der Philosophie. Neue Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Bd. III, München 1910/ Leipzig 1923, 430; zitiert nach: Geschichte der Philosophie. Darstellungen, Handbücher, Lexika, hrsg. von M. Bertram, Berlin 1998, Digitale Bibliothek, Bd. 3).


[4]  S. Art. „Weltanschauung“ bei Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Weltanschauung#cite_ref-9, abgerufen am 09.03.2019.

[5]  GG Art. 4, Abs. 1: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

http://www.gesetze-im-internet.de/gg/BJNR000010949.html#BJNR000010949BJNG000100314,
abgerufen am 10.03.2019.   

[6] Grill, Heinz: Das Lehrer-Schüler-Verhältnis innerhalb der seelisch-geistigen Entwicklung. Eine neue Yogaempfindung und der christlich-geistige Impuls, Vaihingen/Enz 2012.

[7]   Grill, Heinz: Die Heilkraft der Seele. Der Lichtäther und der Lichtseelenprozess, Sigmaringen 2015.